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History

Auf dieser Seite soll die Geschichte des Jugendklub Wiederitzsch erstellt werden.

In der „Ortschronik Wiederitzsch“ (Band 2) vermerkt der Chronist über die DDR-Jahre folgendes:

„Probleme bereitete den Gemeindeverantwortlichen in all den Jahren die Arbeit mit den Jugendlichen des Ortes. Der Einsatz der staatlichenVerwaltungen für die Einrichtung eines Jugendklubs verlief sehr zwiespältig und führte desshalb nie zu den erhofften Ergebnissen. Anfang der sechsziger Jahre fanden sich gemeinsam mit dem ABV (Polizei) mehrere Jugendliche zusammen um einen solchen Klub selbst aufzubauen. Die Gemeindeverwaltung, die dieses Vorhaben zwar prinzipiell beführwortete und unterstützte, hatte von Jugendkultur allerdings ganz andere Vorstellungen als die Betroffenen selbst. Besonders drastisch verdeutlichte das das Verbot jedes weiteren Auftreten der Klaus-Renft-Combo in Wiederitzsch im April 1968. Diese Problemeim Umgang mit den jungen Menschen in der Gemeinde sowie die ständig vorhandene Wohnungsnot führte über den gesamten Zeitraum zu einer Abwanderung vieler Wiederitzscher dieser Altersgruppe.“

Im Laufe des Jahres 1987 fanden sich wieder einige Jugendliche zusammen, die auf eigene Faust und ohne Verwaltungsdiktat ihren Freizeittreff aufbauten. Sven Vetter, Gunnar Wittke, Torsten Lexow, Jahn Rühl und Sebastian Ammer waren die Aktivisten in der Vorwendezeit.

Erst mit dem Auszug des Kindergartens aus dem Gebäude des ehemaligen Holzveredlungswerk 1997 wurden offiziell 3 Räume für Jugendliche angeboten. Mit finanzieller Unterstützung der Stadt und tatkräftiger Hilfe von ABM`s konnten grundlegende Strukturen geschaffen.

2001 förderte das Jugendamt der Stadt Leizig den Jugendklub mit einer Fachkraftstelle. Als Leiter wurde Andreas Weise, gelernter Diplom-Sozialarbeiter, eingesetzt. Es folgten Jahre der Orientierung und Ausrichtung auf gesetzliche Vorgaben und Fachrichtlinien. Der Altersdurchschnitt wurde gesenkt und die pädagogischen Angebote vervielfacht.

Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung des Jugendklubs war 2005, als noch weitere 4 Räume zur pädagogischen Nutzung angemietet und ausgebaut wurden. Grund dafür war ein massiver Ansturm von jugendlichen Aussiedlern der ehemaligen UdSSR aus dem ganzen Stadtgebiet.

 

 

 

 

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